Mit Piranhas im Nacken läuft’s sich schneller

So das soll er also werden, mein erster Blogeintrag über das von mir genutzte Material. Ich habe lange überlegt, wie ich am besten anfange…na ja lange Rede kurzer Sinn, ich starte einfach mal mit meiner letzten Errungenschaft.

 

Der Piranha SP 5, auch wenn man vom Namen her auf ein Schwimmutensil schließen könnte, handelt es sich hier um einen leichten Wettkampfschuh von Asics. Und mit leicht meine ich leicht.
Als das Paket endlich nach langer Wartezeit bei mir zuhaue ankam – denn der Piranha SP5 ist gar nicht so leicht aufzutreiben – dachte ich im ersten Moment, da im Karton schlummert nur ein Schuh oder irgendeine Kindergröße aber der Schein trog. Beim Öffnen des Papiersarges kamen tatsächlich 2 bunte Laufschuhe in der richtigen Größe zum Vorschein.

Nach eingängigem befingern und skeptischem Wiegen der beiden (120 gr. pro Schuh :O ) wurden schnell die Wettkampfsocken übergestreift und das erste mal anprobiert. Das Gefühl war, sagen wir mal, gewöhnungsbedürftig. Durch den kompromisslosen Leichtbau erscheint es fasst als hätte man einen Hauch von Nichts mit ein klein wenig Plastik am Fuß. Ein Gefühl an das ich mich definitiv erst gewöhnen musste, denn auch wenn meine anderen Laufschuhe (auf die ich an anderer Stelle nochmal eingehen werde) keine richtigen Schwergewichte sind, spielt der Piranha in einer ganz anderen Liga. Ja, vielleicht sogar in einer anderen Welt.

Soviel zum ersten Eindruck, aber ein Laufschuh will ja gelaufen werden und so ging es am nächsten Tag auf das Laufband. Warum Laufband? Na ja, hier kann ich in aller Ruhe testen, nachschnüren, eventuell Socken tauschen ohne bei Blasenbildung oder anderen Vorkommnissen mitten im Nirgendwo zu stehen.
Also rauf auf die Höllenmaschine und erstmal gemütlich einlaufen. Aus gemütlich wurde aber recht zügig ein schnelleres Läufchen. Der Schuh prügelte mich fast schon vorwärts, die grade mal 5 mm Sprengung und das sehr direkte Abdruckverhalten wollten einfach mit einer höheren Pace gelaufen werden. Ich dachte mir:“ Gut du bist hier auf dem Laufband in Sicherheit, also wird jetzt etwas mehr Gas gegeben.“ Bei  einer 4:00 min/km Pace hörte ich schließlich auf, das Laufband anzutreiben und lief so gute 45 min in meinem Marathon-Tempo.

Abschließend kann ich sagen, dass der Piranha SP 5 auf jeden Fall seinen Zweck als Wettkampfschuh erfüllt: ultra leicht, keine störenden Nähte, geringe Dämpfung für einen guten Abdruck, 5 mm Sprengung für einen effizienten Mittel- bzw. Vorfußlaufstil und ein Material das sich auch bei der nächsten Hitzeschlacht und der ein oder anderen Schwammdusche nicht vollsaugen wird.

Kurzum ich habe mit Ihm voraussichtlich meinen Wettkampfbegleiter für das Jahr 2018 gefunden.

 

Eine Sache muss ich allerdings noch ergänzen. So gut sich mein kleines Leichtgewicht während des Laufens auch anfühlen mag, merkt man dei Beine und Füße am nächsten Tag doch etwas mehr, als vielleicht üblich. Man sollte seine Umfänge hier eher langsam steigern und für den täglichen Einsatz ist er definitiv nicht geeignet.

Ein Kommentar zu „Mit Piranhas im Nacken läuft’s sich schneller

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  1. Ein wirklich schicker Schuh. Ich suche auch schon länger ein Damen Laufschuh ohne große Sprengung, aber hab noch nicht so das richtige gefunden..
    Hast du vielleicht Lust mal einen Beitrag über Lauftechnik schreiben? 😊

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